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Schüler durchlaufen Berufsorientierungsprogramm

Memmingen. Kurz vor den Sommerferien konnten sich die Neuntklässler des Rupert-Ness-Gymnasiums Ottobeuren im Juli 2019 eine Woche lang in unterschiedlichen Branchen praktisch ausprobieren. Von Lager und Logistik über IT, Druck und Medien bis hin zu Marketing, Holz oder Gesundheit, Erziehung und Soziales konnten die Schüler während der Werkstatttage verschiedene Berufsbilder ihrer Wahl in den Räumlichkeiten der bfz gGmbH Unterallgäu ∙ Bodensee ∙ Oberschwaben kennenlernen und unter fachmännischer Anleitung Tätigkeiten der jeweiligen Berufe praktisch ausüben.

Eine zweite Woche folgt im Herbst 2019, in der die Schüler die Möglichkeit haben, in weitere Berufsfelder zu schnuppern. Unterstützt wurde die bfz gGmbH dabei von langjährigen Fachkräften und Betrieben aus der Region, die ihre Ausbilder oder Meister entsanden, um den Schülern bestmögliche Einblicke in „Ihre“ Branche bieten zu können.

Möglich wurde das im Rahmen des so genannten Berufsorientierungsprogramms, einem von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) initiierten und finanzierten Programms, das seit 2011 in den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH umgesetzt wird. Und nicht zuletzt auch durch den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, der durch die Förderung der Buskosten die Anreise zu den Praxiswerkstätten der bfz gGmbH und zurück zur Schule überhaupt ermöglichte.

Veranstaltungen dieser Art sind für die Berufsorientierung und Berufswahl von großer Bedeutung und sollen dazu beitragen, einerseits die berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, andererseits die Quote der Studien- bzw. Ausbildungsabbrüche zu minimieren. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und der guten Konjunktur ist dies ein wichtiger Faktor für die heimische Wirtschaft.